Mittwoch, 25. März 2015

Gedanken zum Selbstverlöschen


"Sterben nur als inkomplettes Spuren hinterlässt, die methodisch aufgeschlossen werden können, sind Aussagen über die Erfahrung des eigenen Todes nicht möglich; gleichwohl nähert sich die Studie unaufgeregt und sorgfältig den ‚Zugängen zur Festung des Todes‘ (Montaigne) soweit an, wie dies nur möglich ist, und erlaubt es dem Leser so, sich eine fundierte Vorstellung vom Unvorstellbaren zu erarbeiten.” (Verlagsbeschreibung)


Mehr zur Publikation: "Selbstverlöschen"

Montag, 22. September 2014

Filmtipp: Halt auf freier Strecke

Ein junger Vater erfährt, dass er nur noch kurze Zeit leben wird. "Halt auf freier Strecke" von Andreas Dresen ist ein anrührender Film über Sterben und Abschiednehmen.



Montag, 18. Januar 2010

Organspende oder Ersatzteillager Mensch?


Motiv: F.Franz

[...] Breul war selbst einmal Chirurgin und unterrichtet aktuell an einem Kolleg für Osteopathie, einer Methode, die versucht, Funktionsstörungen im Organismus aufzuspüren und durch „sanfte Manipulationen" zu beseitigen. „Der ganzheitliche Ansatz der Osteopathie gefällt mir", sagt Breul im Gespräch mit ZENIT. Um den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit geht es auch bei ihrem jüngsten Engagement [...] „Professor Jan Talar aus Polen hat mit einer speziellen Therapie mehr als 500 Komapatienten wieder gesund gemacht. Bei mehr als der Hälfte dieser Patienten hatte man die Angehörigen nach der Erlaubnis zur Organentnahme gefragt", berichtet Breul. Sie selbst reiste nach Polen und lernte dort eine junge Frau kennen, bei der nach einem Reitunfall der Hirntod festgestellt worden war.

Ihr Vater lehnte eine Organentnahme ab und ließ die Tochter in eine Reha-Klinik von Professor Talar verlegen. Nach fünf Wochen intensiver Therapie erholte sich das Mädchen wieder vollständig. Die 63-jährige Breul, die fünf erwachsene Kinder hat, möchte nach dieser Begegnung erst recht nie ein Organ spenden. Konsequenterweise will sie auch keines annehmen.

„Achtzig Prozent der Transplantationen betreffen die Nieren. Ich würde mich für die Dialyse entscheiden", sagt sie. Auf die Frage nach den Alternativen bei anderen betroffenen Organen hin verweist sie auf die Fortschritte mit körpereigenen, adulten Stammzellen.

„Der Tod auf dem OP-Tisch ist nicht der natürliche Tod. Das Ebenbild Gottes wird zum Ersatzteillager degradiert", sagt ihr die Stimme ihres Gewissens. Obwohl sie selbst, im Unterschied zu einigen anderen Kritikern, keine negativen Erfahrungen mit der Organspende erlebt hat, ist sie in Sachen Aufklärung aktiv. Breul schreibt Leserbriefe, veranstaltet Infoabende mit Vortrag und Filmvorführung, lädt Fachreferenten dazu ein, sammelt Informationen und vernetzt Experten, Betroffene wie auch Interessierte. Es ist ein Engagement aus Gewissensgründen.[...]

Quelle: Zenit.Org

Dienstag, 17. November 2009

Ente, Tod und Tulpe. Backstage

Figurentheater mit Musik nach dem Bilderbuch von Wolf Erlbruch. Mit Crischa Ohler und Sjef van der Linden. Figuren: Mo Bunte. Regie: Rinus Knobel. Rechte: Verlag Antje Kunstmann GmbH. Theater mini art (http://www.mini-art.de) zu Gast im Haus am Dom. Ein Backstage Blick von Sonja Toepfer

Wo geht es mit mir danach hin?



Ars Moriendi. Das Interviewprojekt von Johannes Beckermann und Sonja Toepfer. Johannes Beckermann im Gespräch mit Kurt Blifernicht, dem Gesamtleiter Hospiz Luise in Hannover.

Wenn Platon stirbt



Pater Prof. Dr. Medard Kehl SJ, Professor für Dogmatik an der Jesuiten Hochschule Sankt Georgen im Gespräch mit Johannes Beckermann über Eskapismus und Neuplatonismus im Sterblichkeitsbewußtsein. Kamera und redaktioneller Zusammenschnitt Sonja Toepfer

Über das Abschiednehmen



Johannes Beckermann und Sabine Kistner von Kistner + Scheidler Bestattungen, sprechen über Rituale des Abschiednehmens, Versorgung der Verstorbenen. Kamera und redaktioneller Zusammenschnitt Sonja Toepfer.

Fallen in den dunklen Abgrund?



Philippa Rath OSB, Benediktinerin in der Abtei St. Hildegard spricht in ihrer Eigenschaft als Seelsorgerin im SCIVIAS Krankenhaus St. Josef, Rüdesheim. Sie spricht über menschenwürdiges Sterben, Leiden und die Trauer von Angehörigen.

Das ambulante Hospiz-Zimmer



Die evangelische Pfarrerin Beate Jung-Henkel und die Benediktinerin Philippa Rath OSB sprechen über das ambulante Hospiz-Zimmer im SCIVIAS Krankenhaus St. Josef in Rüdesheim.

Von Taufe und Tod



Johannes Beckermann, HMK Leben im Gespräch mit Joachim Metzner C.O. Pfarrer im Zentrum für Trauerseelsorge, St. Michael, Gellertstraße 39
60389 Frankfurt, http://www.frankfurt.oratorium.org

In das Licht Gottes gestellt



Weihbischof Dr. Reinhard Hauke besucht mit Johannes Beckermann das Kolumbarium der katholischen Allerheiligenkirche in der Erfurter Innenstadt und spricht über Bestattungsrituale. Impression von Sonja Toepfer im Rahmen des Projektes Ars Moriendi.

Samstag, 23. Mai 2009

ich lebe und ihr sollt auch leben - Trailer

Im Zentrum des 25 minütigen Essayfilmes "ich lebe und ihr sollt auch leben" steht das begleitete Leben und Sterben von Inge T., einer Bewohnerin in der Wiesbadener Hospiz Advena. Der Film von Sonja Toepfer setzt auf die Authentizität ihrer Stellungnahmen und macht deutlich, wie stark der Mensch vor dem Lebensende zwischen Autonomieanspruch und totaler Hilflosigkeit oszilliert.

Mittwoch, 12. November 2008

7 Stimmen 7 unheilbar kranke Menschen

MEMORIAL VOICES - 7 Stimmen 7 unheilbar kranke Menschen. Eine Spurensuche nach dem von der Welt gehen. Eine Videosoundinstallation von Sonja Toepfer im Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt, 16.-23.11.2008 ganztägig, freier Eintritt während der Öffnungszeit. Am 16.11.2008 von 16.00-19.00 in Anwesenheit der Künstlerin. Hier: Eine Stimme - Auszug.

Donnerstag, 25. September 2008

MEMORIAL VOICES

MEMORIAL VOICES macht das Sprechen über das Sterben inhaltlich und medial öffentlich. Diese Installation grenzt sich von bekannten Videoinstallationen z.B. in Museen dadurch ab, dass sie aufgrund der Foyerkonzeption und der geschickten Platzierung auch dem nur vorübergehenden Betrachter ein "Innehalten im Vorübergehen" ermöglicht. Sie entfaltet auf neue Weise das Menschheitsrätsel, welches um den Beginn und das Ende des Lebens kreist, und zieht mit einer eindringlichen Seh- und Hörerfahrung in ihren Bann.

Die meisten Gespräche sind durch die tatkräftige Zusammenarbeit mit der Wiesbadener Hospizgesellschaft, ein Teil auch durch die evangelische Palliativstation, Frankfurt ermöglicht worden. Hardware und Technik wird freundlicherweise durch Humax Digital GmbH, Oberursel, bereitgehalten

Die Installation MEMORIAL VOICES ist als digitales Plakat der Spurensuche nach dem „Von-Der-Welt-gehen" angelegt. Länge: 65 Minuten. 7 Gesprächseinheiten. Offene Hör- und Erlebniskonzeption, d.h. man kann zu jeder Zeit in die Rezeption einsteigen.

Mit dem Tod im Gespräch

Filmaufführung mit begleitender Ausstellungskonzeption